Die Infektionszahlen steigen weiter trotz 3G- und teils sogar 2G-Einschränkungen im öffentlichen Leben, Virolog:innen fordern einen Lockdown oder "neue Shutdown-Maßnahmen", wie Christian Drosten es nennt.
Robert Koch-Institut veröffentlicht: "Mehr als 100.000 Todesfälle in Verbindung mit Covid-19"
Dies scheint auch höchst notwendig, wenn man sich die regelmäßigen Veröffentlichungen des Robert Koch-Institutes (RKI) ansieht. Zuletzt zeigen sie einen alarmierenden Höchststand der Sieben-Tages-Inzidenz und ein Ansteigen der Hospitalisierungsrate.
Nun meldet das RKI zudem, dass mit der vierten Welle in der Corona-Pandemie die Zahl der Todesfälle stark zugenommen hat und seit Beginn der Pandemie in Deutschland nun über 100.000 Tote zählt.
1/4 Seit heute sind mehr als 100.000 Todesfälle in Verbindung mit #COVID19 in 🇩🇪 registriert. Hinter dieser Zahl stehen 100.000 Menschen, die ihr Leben verloren haben. Und noch viel mehr Kinder, Eltern, Geschwister, Partner*innen, Freund*innen, Kolleg*innen, die um sie trauern.
— Robert Koch-Institut (@rki_de) November 25, 2021
Todesfälle geringer als letztes Jahr, doch mehr Infektionen
Gesundheitsämter aus ganz Deutschland melden kürzlich 351 Todesfälle innerhalb von 24 Stunden. Im Vergleich zum Winter letzten Jahres sind dies zwar viel weniger (über 1.000 Corona-Tote pro Tag), doch die Infektionszahlen sind viel höher.
Aus diesem Grund kommt es auch zu Überlastungen der Krankenhäuser, die zurzeit sogar schon die ersten Intensivpatient:innen in andere Bundesländer verlegen.
Die nächsten Wochen werden sicherlich entscheidend sein, auch wenn die Weltgesundheitorganisation mit ihrer neuesten Prognose ein mehr als düsteres Bild zeichnet und über 700.000 Corona-Tote in ganz Europa bis März 2022 vorhersagt.
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— Robert Koch-Institut (@rki_de) November 25, 2021
Todesfälle treten mit zeitlichem Verzug auf. Allein von den heute neu übermittelten 75.961 #COVID19-Fällen werden in 2-3 Wochen einige hundert sterben. Das lässt sich leider nicht mehr verhindern. pic.twitter.com/oHHLXy2tMD