Das Boostern ist angesagt und erforderlich und zwar besonders verstärkt seit dem Auftauchen der Omikron-Variante. Selbst doppelt Geimpfte mit vollständigem Schutz benötigen nun einen Booster, um beispielsweise ins Restaurant zu gehen, wo die 2G+ als Regel gilt.
Johnson & Johnson: Booster-Chaos
Der Corona-Impfstoff von Johnson & Johnson hat für viele Menschen Erleichterung gebracht, als dieser als Impfstoff gegen Covid-19 offiziell anerkannt wurde. Der Grund: Für diesen Impfstoff benötigte man für einen vollen Impfschutz nur eine Dosis.
Auch in Deutschland wurden zahlreiche Menschen mit J&J geimpft. Mittlerweile haben auch viele von ihnen einen Booster erhalten mit einem mRNA-Impfstoff von Moderna oder BioNTech.
Stiko ändert Empfehlung und Regierung setzt diese um
Doch nun aktualisiert die Ständige Impfkommission (Stiko) ihre Empfehlung. So soll die eine Dosis J&J mit einem mRNA-Booster nur als Komplettierung der Grundimmunisierung anerkannt. Eine weitere Auffrischung mit einem mRNA-Impfstoff wird für einen weitreichenderen Schutz empfohlen, wie die Welt berichtet.
Die Regierung zieht nach und erklärt drei Impfungen bei Johnson&Johnson als notwendig, um als "geboostert" zu gelten. Von einem Tag auf den nächsten sind 3,5 Millionen Deutsche von der neuen Regelung betroffen.
Auch beim #Impfstoff von Johnson& Johnson bedarf es 3️⃣ Impfungen, um als "geboostert" zu gelten 💉🛡️
— Ministerium für Wissenschaft und Gesundheit RLP (@MWGRLP) January 18, 2022
Weitere Sonderfälle findet ihr in unseren Schautafeln 👇#Booster#Omikron#RLP#Impfungpic.twitter.com/UoSAtSsTr9
Es ist ein Chaos, denn wie ein Bild-Reporter erklärt, würden noch nicht alle Bundesländer diese neue Regelung aufgenommen haben. In Berlin und Nordrhein-Westfalen zum Beispiel darf man ohne dritte Impfung nicht mehr ins Restaurant und zu Freizeitveranstaltungen, in Rheinland-Pfalz soll das noch möglich sein...